Newsletter Mai 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,
anbei unser aktueller Frühlings-Newsletter.

Aktuelles

Entwurf des Gesetzes zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen liegt vor  (Bundesteilhabegesetz – BTHG)

Menschen mit Behinderung können häufig nicht selbst bestimmen, wie sie arbeiten, wohnen oder den Tag verbringen. Der neue seit 26.4. 2016 vorliegende 360 Seiten starke Gesetzentwurf soll nun ihre Rechte stärken.
„Die individuelle Selbstbestimmung und die Teilhabe am Arbeitsleben werden durch die Reform der Eingliederungshilfe verbessert. Dafür wird die Eingliederungshilfe personenzentriert weiterentwickelt und aus dem "Fürsorgesystem" der Leistungen zum Lebensunterhalt herausgeführt. Die Regelungen zur Berücksichtigung von Einkommen und Vermögen werden im Sinne der Betroffenen verbessert. Übergänge in Arbeit werden durch die Schaffung von Alternativen zur Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) erleichtert und Arbeitgeber durch ein "Budget für Arbeit" unterstützt. Gleichzeitig wird die Steuerungsfunktion der Leistungsträger verbessert und die Ausgabendynamik in der Eingliederungshilfe gebremst. Zudem werden die verschiedenen Rehabilitationsträger zukünftig noch enger zusammenarbeiten und den individuellen Teilhabebedarf nicht einzeln, sondern gemeinsam ermitteln. Dazu wird ein für alle Rehabilitationsträger verbindlich geltendes Teilhabeplanverfahren geschaffen. Ziel ist es, Leistungen „wie aus einer Hand" zu erbringen. Die Betroffenen können sich Rat von einer neu geschaffenen unabhängigen Beratung einholen.“
http://www.teilhabegesetz.org//media/160426_Entwurf_Bundesteilhabegesetz_EghV.pdf

Organisationsentwicklung in Werkstätten für Menschen mit Behinderung

Seit vielen Jahren liegt der Schwerpunkt unserer Beratungsaufträge im Bereich Organisationsentwicklung. Unternehmen sind ständigen Veränderungsprozessen unterworfen und gleichzeitig müssen die Menschen befähigt werden, sich in diesen Veränderungen zurechtzufinden. Aktuell begleiten wir einen Träger der Behindertenhilfe in einem Organisationsentwicklungsprozess dabei sich auf die neuen Anforderungen des Bundesteilhabegesetzes in den Werkstätten für Menschen mit Behinderung einzustellen.

Thema

Die wirtschaftliche Sicherheit gewährleisten - ein Spagat zwischen
Kundenzufriedenheit, Mitarbeiterzufriedenheit und ökonomischem Handeln

Der ökonomische Druck bei den sozialen Unternehmen nimmt beständig zu,
es reicht schon lange nicht mehr aus, die Zufriedenheit von Kunden und Mitarbeitenden im Blick zu haben. Die Ökonomie hat massiv Einzug in das Management sozialer Arbeit gehalten!
Ursächlich dafür ist im Wesentlichen die immer mehr aufgehende Schere zwischen Kosten und Erlösen, die Vergütungssätze bzw. Pflegesätze als Ergebnisse von oft langwierigen und schwierigen Verhandlungen mit den Kostenträgern steigen nicht im selben Maße wie die Kosten der Träger sozialer Arbeit.

Aber: Qualität kostet in der Regel Geld, und das wollen wir doch, zufriedene Kunden und Mitarbeitende, die ihre Arbeit mit viel Motivation und Engagement erledigen.

Ein unauflösbares Dilemma?

Wir sagen "nein"! Die Wirtschaftlichkeit eines Trägers lässt sich grundsätzlich verbessern.

Dazu ist es erforderlich:
- alle Kostenarten und Kostenstellen detailliert zu untersuchen,
- die Möglichkeiten der Erlössteigerung auszuloten,
- und vor allem die Effizienz der Arbeitsabläufe in den Einrichtungen zu analysieren.

Mit unseren Fachleuten können wir Ihnen dazu wertvolle Hilfestellung leisten. Dazu gehören selbstverständlich eine umfangreiche Analyse der wirtschaftlichen Situation,
eine Untersuchung der Effizienz der Arbeitsabläufe und natürlich konkrete Vor-schläge zur Verbesserung Ihrer wirtschaftlichen Situation.

Sie wollen sich dem Dilemma des zunehmenden ökonomischen Drucks stellen?
Sprechen Sie uns an, wie stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat durch erfahrene
Kolleginnen und Kollegen zur Seite.

Leerstände bei den Flüchtlingsunterkünften
Flüchtlingsthematik – kein Thema mehr für die Einrichtungen?!

Das Flüchtlingsthema beschäftigt nicht nur die tägliche Berichterstattung, sondern forderte auch eine große Zahl von Einrichtungen Ende des vergangenen Jahres, die sich um die Versorgung und Betreuung der Menschen kümmern, oft bis an die Grenzen des Machbaren.
Mit geringen Vorlaufzeiten haben Einrichtungen und Kommunen gemeinsam mit vielen Ehrenamtlichen Angebote auf die Beine gestellt, Unterkunftsmöglichkeiten vorbereitet, Personal eingestellt und vieles mehr.
In der Zwischenzeit mehren sich die Aussagen der Verantwortlichen, dass die aktuell stark zurückgegangenen Flüchtlingszahlen zu Leerständen in den neu geschaffenen Einrichtungen für die UMA (unbegleiteten minderjährigen Ausländer) und rückläufigen Anfragen geführt haben. „Wir warten auf die neue Welle der Flüchtlinge. Derzeit wirkt sich jedoch die neue politische Linie und die nahezu vollständige  Schließung der Balkanfluchtroute aus.“ Vielleicht die nötige Verschnaufpause um die oft mit „heißer Nadel“ gestrickten Angebote, Prozesse und erforderliche Qualifikation und Einarbeitung der neuen Mitarbeitenden in die neuen Arbeitsfelder mit etwas mehr Ruhe umsetzen zu können.

Die PSU GmbH unterstützt derzeit in verschiedenen Organisationsentwicklungs-prozessen Einrichtungen der Flüchtlings- und Jugendhilfe. Dazu gehört die Anpassung der Strukturen aber auch die Entwicklung und Umsetzung von Personalentwicklungsmaßnahmen wie Kompetenz- und Teamentwicklung für Mitarbeitende und Teams in der Arbeit mit Flüchtlingen.

Ankündigung

Frühlingszeit – Wanderzeit
Stress Adieu – Gesundheitswandern als Teamentwicklung

Frische Luft, Natur, Ruhe, Entspannung, gesundes Bewegen und Abstand zum beruflichen Alltag. All dies soll helfen, den alltäglichen Stress abzubauen, miteinander entspannt ins Gespräch zu kommen und für kommende Belastungen vorzubeugen. Unter Führung unseres erfahrenen Gesundheitswanderführers Dietmar Kilgus bieten wir Ihnen und Ihrem Team ein besonderes Erlebnis mit einer geführten eintägigen Wandertour. Rufen Sie uns an. Wir schnüren Ihnen Ihr passendes Event!

PSU auf dem KVI Kongress

Vom 08.-09.06.16 findet der jährliche KVI Kongress in Mainz im traditionsreichen Erbacher Hof statt.
Die KVI Initiative – Kirche, Verwaltung & Information greift seit ihrer Gründung im Jahr 2004 aktuelle und zukunftsweisende Themen auf, um verwaltungsorientierten Führungskräften in Kirchen, kirchlichen und kirchennahen Organisationen neue Impulse für ihre tägliche Arbeit zu geben. Sie erfüllt die Funktion einer produkt-, verbands-, und arbeitsfeldübergreifenden Plattform für den Erfahrungsaustausch der Führungskräfte und stellt einen regelmäßigen Dialog mit Experten und der Wissenschaft her. An vielen Stellen der KVI Initiative wirken Persönlichkeiten der großen Amtskirchen, Wissenschaftler und leitende kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit. So werden die Qualität und das Wirken der KVI Initiative stetig optimiert und weiterentwickelt.
Die PSU GmbH ist seit vier Jahren Mitglied der KVI Initiative. Auf dem diesjährigen Kongress sind wir mit Thema „Personalentwicklung in Kirche, Caritas und Diakonie - Zwischen Unternehmensführung und Menschenführung“ vertreten. Gemeinsam mit Rosi Sommer, Einrichtungsleiterin und Dozentin an der Katholischen Hochschule Aachen, geben wir Einblick in einen Organisationsentwicklungsprozess zur Neuausrichtung einer Jugendhilfeeinrichtung im Spannungsfeld von werteorientierter Tradition und zukunftsorientierter Unternehmensführung.

Stellen

Die aktuellen Stellenangebote finden Sie auf unserer Homepage oder direkt unter www.stellenpool.info.

Unser Service für Sie:
Wir platzieren Ihre aktuellen Stellenausschreibungen für Sie kostenfrei auf unserer Homepage.

Wir freuen uns auf die weiteren Kontakte mit Ihnen!

Herzliche Grüße
Ihre

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Stephanie Bauer
Geschäftsführerin

Angelika Gaßmann
Geschäftsführerin